Tag der Rückengesundheit 2019

Bereits zum 18. Mal findet am 15.3.2019 der Tag der Rückengesundheit statt. Unter dem diesjährigen Motto „Stärke Deine Muskeln – bleib rückenfit“ organisieren die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. und der Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR) e. V. diesen deutschlandweiten Aktionstag.

Die Muskulatur des Menschen und im speziellen die etwa 150 wirbelsäulennahen Muskeln stehen diesmal im Vordergrund, da sie darüber entscheiden ob der Rücken schmerzt oder nicht!

Vor allem durch mangelnde Bewegung, einseitige Belastungen oder Fehlhaltungen kann es zu Muskelverspannungen kommen die als eine der Hauptursachen für Rückenbeschwerden gelten.

Immerhin leiden drei von vier Deutschen mindestens einmal im Leben an Kreuzschmerzen. Die gute Nachricht ist: Über 90 Prozent aller Rückenschmerzen sind unkompliziert. Nur selten liegen ernsthafte Erkrankungen vor. Deshalb können Betroffene sehr viel selbst tun, damit die Beschwerden bald wieder verschwinden.

Wichtig ist aber auch dass nicht erst mit dem Training begonnen wird wenn der Schmerz bereits da ist! Lebenslange und vor allem regelmäßige gesundheitssportliche Aktivität im Wechsel mit Entspannungs- und Erholungsphasen ist das beste Rezept um Rückenschmerzen vorzubeugen!

Nicht nur am Tag der Rückengesundheit sondern das ganze Jahr über finden an der Klinik Prof. Schedel Kurse und Vorträge zum Thema Rückengesundheit statt. Die tägliche Wirbelsäulengymnastik sowie regelmäßige Rückenschulkurse erfreuen sich bei den Patienten großer Beliebtheit. Hier erhalten sie wertvolle Tipps wie sie sich im Alltag aber auch im Berufsleben möglichst rückenfreundlich verhalten. Durch gezielte Übungen werden unter fachkundiger Anleitung alle relevanten Muskelgruppen gekräftigt und mobilisiert um muskuläre Dysbalancen auszugleichen bzw. ihnen vorzubeugen.

Weitere Infos zum Tag der Rückengesundheit:

https://blog.agr-ev.de/tdr

Allgemeine Infos zum Thema Rückengesundheit:

https://www.agr-ev.de

08. März ist Internationaler Frauentag… und das seit 1921

erstmals ein gesetzlicher Feiertag in einem Bundesland

Berlin ist das erste und bislang einzige Bundesland, das den Internationalen Frauentag zum gesetzlichen Feiertag erklärt hat. Das Berliner Abgeordnetenhaus hat dies beschlossen.

Im August 1910 wurde der Frauentag von der deutschen Sozialistin Clara Zetkin angestoßen, auf dem zweiten Kongress der sozialistischen Internationale in Kopenhagen. Zum ersten Mal forderten dann am 19. März 1911 mehr als eine Million Menschen in Deutschland, Österreich-Ungarn, Dänemark und der Schweiz, dass Frauen Ämter bekleiden und wählen dürfen, dafür gingen sie damals auf die Straßen. Fast nirgends durften zu diesem Zeitpunkt Frau zur Wahl gehen. 1918 wurde das Wahlrecht für die Frau dann eingeführt.
Auch wenn diese Zielsetzung inzwischen erreicht wurde, so ist die Gleichstellung der Geschlechter dennoch weder in Deutschland noch im Rest der Welt eine Realität.

Fast 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag ist bereits viel von der Geschichte in Vergessenheit geraten. Diese war in Deutschland besonders bewegt: Hier wurde der Tag während des Nationalsozialismus verboten und geriet in der jungen Bundesrepublik zeitweilig in Vergessenheit. Spätestens mit der Wiedervereinigung Deutschlands konnte der Internationale Frauentag aber ein Comeback feiern.

Gerade zu DDR-Zeiten wurde der Frauentag dort mehr gefeiert als in der Bundesrepublik. Im Osten gab es sogar ein Lied dafür:


„Meine Mutti, die ist tüchtig, alles macht sie klug und richtig, zu Haus’ und im Betrieb. Mutti, ich hab dich so lieb!“

Eine feministische Bewegung hat es in der DDR nie gegeben, erst mit den Bürgerbewegungen der Endzeit vor dem Mauerfall begannen sie sich zu entfalten.

Heute ist er Plattform einer vielfältigen Frauenbewegung und fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert. Bis hin zu 2019, wo Berlin in als gesetzlichen Feiertag ausruft.

Weltfrauentag als Statement für Gleichberechtigung

Tag der gesunden Ernährung am 7. März

Schön, dass es diesen Tag gibt –  traurig, dass es ihn geben muss!
(Sabrina Steizinger-Schneider, Martina Zinkl)

Mit dem Aktionstag „Tag der gesunden Ernährung“ macht der VFED (Verband für Ernährung und Diätetik e.V.) seit 1998 auf die Wichtigkeit der richtigen Ernährung aufmerksam.

Wir haben das zum Anlass genommen, das Thema „richtige Ernährung“ kritisch zu beleuchten.
Was ist überhaupt unter gesunder oder richtiger Ernährung zu vestehen?

Sind allg. Empfehlungen für jeden richtig?

Gesund ist, was uns fit hält – das kann während einer Erkrankung aber auch heißen, dass man sich gänzlich von den allgemein bekannten Empfehlungen entfernen muss.
Ballaststoffreiche Kost ist zwar für die meisten von uns sinnvoll, kann aber bei bestimmten Erkrankungen zu einer Verschlechterung des Krankheitsverlaufs führen.
Gesunde Ernährung kann also nie nur eine Sammlung pauschaler Empfehlungen sein, sondern passt sich den Lebensumständen an. Arbeitsalltag, Alter, Krankheit – dies alles beeinflusst die Bedürfnisse unseres Körpers.

Wer seine Ernährung zum Dogma stilisiert, läuft Gefahr, seine Lebensqualität zu vermindern.

Eine Empfehlung, die wir aber guten Gewissens geben:

Regional, saisonal einkaufen und nach Möglichkeit frisch kochen – nicht nur für 1 Tag im Jahr.

Gemüsepfanne für 2 Personen

Dass das auch bei wenig Zeit möglich ist, zeigt folgendes Rezept:

1 Tasse geschroteter Grünkern
400 g Gemüse nach Saison (derzeit Wurzelgemüse, Kraut, Zwiebel, Lauch…)
1 EL Rapsöl raffiniert
100 g Schafskäse
Kräutersalz, Kräuter, Gewürze nach Geschmack

2 Tassen Wasser mit Kräutersalz (sparsam – nachsalzen ist möglich, „rücksalzen“ nicht ) zum Kochen bringen, Grünkern zugeben, ca. 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Gemüse waschen, putzen und klein schneiden. Rapsöl in beschichteter Pfanne erhitzen und Gemüse darin kurz anbraten.
Grünkern unter das Gemüse heben und mit Kräutern und Gewürzen abschmecken.
Kleingewürfelten Käse darüber streuen.

Variationen:

Hirse oder rote Linsen anstelle des Grünkerns oder 200 g Vollkornnudeln (diese in reichlich Wasser, leicht gesalzen, bissfest kochen und abseihen) Mozzarella, geriebener Hartkäse

Wunsch- und Wahlrecht


Ihr gutes Recht: Klinik nach Wahl

Es ist soweit. Sie sind auf der Suche nach der richtigen Reha-Einrichtung für Ihre Diagnose bzw. Ihr Krankheitsbild? Informieren Sie sich nicht nur über den jeweiligen Zuweiser, der Ihnen bereits mit Rat und Tat zur Seite steht sondern auch selbst. Ihr gutes Recht ist die Klinik Ihrer Wahl!

Im Sozialgesetz, Neuntes Buch ist in § 8 geregelt:
Bei der Entscheidung über die Leistungen und bei der Ausführung der Leistungen zur Teilhabe wird berechtigten Wünschen der Leistungsberechtigten entsprochen. Dabei wird auch auf die persönliche Lebenssituation, das Alter, das Geschlecht, die Familie sowie die religiösen und weltanschaulichen Bedürfnisse der Leistungsberechtigten Rücksicht genommen; im Übrigen gilt § 33 des Ersten Buches. Den besonderen Bedürfnissen von Müttern und Vätern mit Behinderungen bei der Erfüllung ihres Erziehungsauftrages sowie den besonderen Bedürfnissen von Kindern mit Behinderungen wird Rechnung getragen.

Informieren Sie sich bitte rechtzeitig vor Ihrer Rehabilitation bei Ihrem Arzt, beim Sozialdienst im Krankenhaus, bei Beratungsstellen der Rehabilitationsträger oder im Internet darüber, welche Klinik für Sie besonders geeignet ist. Achten Sie auf die Qualität der medizinisch-therapeutischen Leistungen, Lage, Service und Ausstattung.

Die Klinik Ihrer Wahl muss über einen Vertrag nach den gesetzlichen Vorschriften Ihres Rehabilitationsträgers verfügen,

  • Ihrem Wunsch dürfen keine medizinischen Gründe entgegen stehen, d.h. die gewählte Klinik muss nachweislich für die Behandlung Ihrer Erkrankung geeignet sein,
  • die Klinik muss von einer unabhängigen Stelle nach anerkannten Qualitätsstandards überprüft und zertifiziert sein (z.B. nach QMS Reha).

Wie mach ich von meinem Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch?

Rehabilitationsantrag durch Vorschlag ergänzen

Reichen Sie mit Ihrem Reha-Antrag bereits einen Vorschlag für eine Klinik ein. Hier ein Musterschreiben, das wir für Sie vorbereitet haben.Sie können diesen auch nachträglich noch bei Ihrem zuständigen Kostenträger einreichen.

Begründung des Vorschlags

Es ist dabei ratsam, die Wahl der Klinik ausreichend zu begründen. In dem Vorschlag sollten Sie in erster Linie die medizinische Eignung der Klinik darlegen. Darüber hinaus ist es aber auch nützlich, weitere Begründungen für die Wahl einer Klinik anzugeben (z.B. Wohnortnähe, medizinisches Konzept der Klinik besonders geeignet o.ä.).

Was ist, wenn mein Wunsch abgelehnt wird?

Sollte der Rehabilitationsträger Ihren Wünschen nicht entsprechen, so muss er dies in einem Bescheid begründen. Generell sollten Sie Aussagen, dass eine bestimmte Klinik für Sie nicht geeignet sei oder nicht belegt werden darf, genau überprüfen. Sie können und sollten dann gegen den Bescheid schriftlich Widerspruch einlegen.

Die wichtigsten Tipps dazu auf einem Blick

Wunsch- und Wahlrecht Tipps

Werden Sie selber aktiv und nutzen somit das Wunsch- und Wahlrecht, um eine optimale Reha nach Ihren Vorstellungen zu erhalten:

Informieren Sie sich, wenn möglich rechtzeitig und vorab
Frühzeitige Information über geeignete Reha-Einrichtungen – z. B. im Internet, bei Ihrem betreuenden Arzt oder beim Sozialdienst des Krankenhauses oder Ihrer Krankenkasse

Voraussetzungen überprüfen
Achten Sie dabei darauf, dass die Voraussetzungen, die für Ihre Genesung wichtig ist, von der gewählten Einrichtung erfüllt werden. Fragen Sie im Zweifelsfall direkt bei uns oder der Einrichtung nach.

Wunschklinik am Besten gleich mit dem Reha-Antrag einreichen
Reichen Sie Ihren ausreichend begründeten Vorschlag für die passende Einrichtung gleich mit Ihrem Reha-Antrag ein. Falls Ihre Wahl auf unsere Klinik fällt, nutzen Sie unsere praktische Vorlage. Wir helfen auch dabei.

Widerspruch
Die Widerspruchsfrist bei einer Ablehnung durch den Kostenträger beträgt 4 Wochen.

Antrag auf Heilstättenänderung bei Ablehnung des Vorschlags
Sollte Ihre Reha genehmigt werden, jedoch nicht für die von Ihnen gewünschte Klinik, können Sie in der im Bescheid angegebenen Frist einen Antrag auf Heilstättenänderung bei der ebenfalls im Bescheid genannten Stelle einreichen.

Sie haben Fragen zum Wunsch- und Wahlrecht und möchte Ihre Rehamaßnahme bei uns durchführen?
Senden Sie uns eine Email, nutzen Sie unser Formular oder rufen Sie uns an.

Der Weltkrebstag

Der Weltkrebstag der WHO ist am 4. Februar

Der Weltkrebstag wurde 2008 auf Initiative der „Internationalen Union gegen Krebs“ (Union internationale contre le cancer – kurz UICC) ins Leben gerufen. Seitdem steigt die Zahl der Organisationen, die sich am Weltkrebstag beteiligen und auch die Anzahl der Aktionen, die auf das Thema aufmerksam machen. Bis 2018 steht der Weltkrebstag unter dem Motto „We Can, I Can!“ („Wir können. Ich kann!“)  #worldcancerday

Weltkrebstag

Auf die Diagnose Krebs reagieren der überwiegende Teil von Betroffenen, ihre Angehörigen und Freunde meist mit einem Schock und großer Angst und Unsicherheit. Durch die Forschung konnten in den letzten Jahren jedoch große Fortschritte erzielt und bessere Heilungschancen gefunden werden.

In der Bundesrepublik Deutschland ist Krebs, nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen,  die zweithäufigste tödliche Erkrankung. Die Daten aus dem Jahr 2013 des Robert Koch-Instituts zeigen außerdem, dass Krebsneuerkrankungen in den letzten Jahrzehnten in Deutschland immer weiter angestiegen sind. So hat sich die absolute Zahl der Neuerkrankungen seit Anfang der 1970er Jahre in Deutschland fast verdoppelt. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die zunehmende Anzahl älterer Menschen in der Bevölkerung. Schätzungen des Robert Koch-Instituts zufolge erkranken 43 % der Frauen und 51 % der Männer im Laufe ihres Lebens an Krebs. Zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland zählen bei Frauen Brustkrebs, gefolgt von Darm- und Lungenkrebs. Männer sind vorwiegend von Prostatakrebs, Darm-, Lungen- und Harnblasenkrebs betroffen.

Die Bayerische Staatsregierung kann aber auch erfreuliches berichten. So gaben sie zum letztjährigen Weltkrebstag bekannt, dass 2016 die Zahl der Krebsneuerkrankungen ein weiteres Mal in Bayern gesunken sind.  Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml  verwies im Jahr 2013 genau 67.514 neue Krebserkrankungen in Bayern. Das sind rund 800 Fälle weniger als im Vorjahr (68.316). Im Jahr 2011 gab es 69.504 Krebsneuerkrankungen, im Jahr 2010 waren es 71.161.

Ob eine Krebserkrankung entsteht und wie sie verläuft, wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören interne Risikofaktoren wie erbliche Veranlagung, zunehmendes Alter  aber auch externe Risikofaktoren. Zu letzteren zählen Verhaltens- und Lebensweisen wie Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, ungünstige Ernährung und Mangel an Bewegung.

Viele Krebsarten sind heilbar, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Vorsorge kann deshalb einen wirksamen Schutz bedeuten. Niemand sollte also aus Furcht vor einer schlechten Nachricht Untersuchungen meiden.“ Jede und jeder Einzelne sowie die Gesellschaft insgesamt können einen wesentlichen Beitrag zu Prävention und Gesundheitsförderung leisten.

Jeder kann etwas für seine Gesundheit tun. Am Weltkrebstag geht es Gesundheitsorganisationen, Unternehmen sowie öffentlichen Institutionen in erster Linie um die Aufklärung und Beseitigung von Halbwissen.

Hierfür werden Projekte durchgeführt an denen häufig auch Prominente mitwirken. Diese werben vor allem für die regelmäßige Krebsvorsorge.

Interessante Links dazu:
http://www.worldcancerday.org/
https://www.krebshilfe.de/

Lebenslust statt Stomafrust

AUS DEM LEBEN EINES STOMAPATIENTEN

Es sind sehr die stillen Momente aus denen man neue Kraft sammelt – Lebenslust statt Stomafrust 

Thomas P. (Name geändert, Anm. d. Red.) ist 63 Jahre alt und Stomapatient. Der künstliche Darmausgang wurde notwendig, nachdem bei ihm der Befund Rektumkarzinom, also Darmkrebs diagnostiziert wurde. Auch als nicht betroffener kann man leicht erahnen, welche Einschnitte das Tragen, Anlegen und Wechseln eines Stomas bedeutet. Doch für P. war dies nur das geringere Übel. Denn der Krebs hatte bereits gestreut und Metastasen in der Leber gebildet. Die Ärzte gaben ihm nur wenig Hoffnung auf Heilung und die direkte Konfrontation mit der eigenen Vergänglichkeit war allgegenwärtig.

 

Lebenslust statt Stomafrust

Dennoch war dies kein Grund für P. aufzugeben oder seine Lebensfreude zu verlieren, egal wie schlecht die Diagnose ausfiel oder wie schwer sich die sechsstündige OP und die Chemotherapie auf seinen Organismus auswirkten.

Vielleicht war dieser Optimismus einer der Gründe, warum nach sechs Monaten das Stoma und nach weiteren vier Monaten sämtliche Metastasen entfernt werden konnten.

Sicherlich war ein entscheidender Faktor, dass er nach einer guten Akutversorgung zur sogenannten Anschlussheilbehandlung (AHB) in die Klinik Prof. Schedel in Kellberg bei Passau verlegt wurde. Die seit über 60 Jahren existierende Fachklinik für onkologische Rehabilitation verfügt über eine sehr hohe Reputation und half schon vielen Patienten auf den Weg zurück in ein aktives und selbstbestimmtes Leben.
Wie sich dieser Einfluss auch auf P. auswirkte, schildert er selbst in diesem Interview.

 

Wie sind sie auf unsere Klinik aufmerksam geworden:

Mir wurden vom Sozialdienst im Krankenhaus mehrere Kliniken im Umkreis von 200 km von meinem Heimatort empfohlen. Auf der Homepage der Klinik Prof Schedel erhielt ich bereits einen sehr guten ersten Eindruck und die Klinik überzeugte mich unter anderem durch ihre sehr schönen Lage.

Was waren Ihre Rehaziele?

Ich wollte mich regenerieren und wieder körperlich Kraft sammeln. Vor allem in Bezug auf die bevorstehende Stomarückverlagerung . Zudem stand das Erlernen der Stomaversorgung für zu Hause im Vordergrund. Psychisch brauchte ich keine Unterstützung, da ich stets eine positive Lebenseinstellung habe und mir klar ist, dass Schuldzuweisungen für meine Heilung keinen Nutzen bringen.

Viele fragen sich, warum gerade ich? Aber ich stellte mir die Gegenfrage: Warum ich nicht? Und schließlich beginnt jede Reise mit dem ersten Schritt.

Was hat Ihnen der Rehaaufenthalt gebracht:

In der Klinik Prof. Schedel erlernte ich den Stomaversorgungswechel, so dass dieser mir keine Probleme bereitete. Es ist nichts Kompliziertes, vor dem man Angst haben muss. Statt dessen ist nur etwas handwerkliches Geschick erforderlich und Übung. Die psychische Komponente bildet bei vielen das eigentliche Problem. Durch die sehr gute Versorgung aller Abteilungen konnte ich mich körperlich hervorragend erholen und neue Kraft tanken für die bevorstehend OP.

Wie erging es Ihnen nach der Stomarückverlagerung?

Sechs Monate nach der ersten OP folgte die Stomarückverlagerung. Die OP dauert nur eine Stunde und verlief ohne starken Schmerzen. Die ersten drei Tage plagten mich wässrige Durchfälle, die sich sukzessive besserten. Nach zwei Wochen besserten sich die Durchfälle deutlich.

Warum haben sie sich für einen weiteren Aufenthalt in der Klinik Prof. Schedel entschieden?

Ich war sehr zufrieden mit dem gesamten Personal und der individuellen Betreuung.

Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein. Ich habe mich stets gut aufgehoben und wohl gefühlt. Genau in dieser angenehmen Atmosphäre und Dank der wunderschönen Lage der Klinik konnte ich am Besten die Ruhe finden, die ich brauchte,  um mich vollständig körperlich zu regenerieren.

Welche Tipps haben sie für andere Stomapatienten?

Geduld ist sehr wichtig und dass man nicht zu schnell aufgibt oder gar verzweifelt. Nach der Rückverlagerung kann es je nach Verlauf bis zu einem halben Jahr dauern, bis sich der Stuhlgang wieder reguliert. Im Krankenhaus habe ich Stomapatienten erlebt, die psychische Betreung und eine anschließende Rehamaßnahme vorerst ablehnten, obwohl meiner Ansicht nach dringender Bedarf bestand. Ich habe mit diesen Patienten darüber gesprochen, wie wichtig es ist, Hilfe anzunehmen. Denn oft fällt es leichter, mit Fachpersonal über die Diagnose und Krankheitsfolgen zu sprechen.

Einen anschließenden Reha-Aufenthalt kann ich nur jedem empfehlen, um körperlich, seelisch und geistig wieder Kräfte zu sammeln und neue Energie zu gewinnen.

Infos zur Stomatherapie in der Klinik Prof. Schedel

Vorträge und Schulungen in der Reha

Wissen weitergeben –
Vorträge, Seminare und Schulungen in der Reha

Patientenschulungen“ sind in der Rehabilitation unumgänglich. Die aktive Mitarbeit sowie die Selbstmanagementkompetenz der Rehabilitanden soll gefördert werden.

Eine themenzentrierte und patientenorientierte Durchführung sowie die interaktive Gestaltung in der Kleingruppe sind ein zentraler Punkt in der medizinischen Rehabilitation.

Wissen weitergeben an die Patienten zieht sich durch alle Abteilungen der Rehaklinik.
Die Klinik Prof. Schedel GmbH bietet ca. 25 unterschiedliche Vorträge und indikationsabhängige Schulungen/Seminare aus den einzelnen Abteilungen durch

  • Ärzte

  • Psychologen

  • Therapeuten

an. Die Schulungen/Seminare und Vorträge sind Teil der Rehabilitation und zum Teil auch verpflichtend für die Patienten während ihres Aufenthalts.

Die Chefärztin Frau Dr. Sabine Rosenlechner nimmt sich nach den Vorträgen bzw. Schulungen noch Zeit für die Fragen und Anliegen der Rehabilitanden.

CÄ Dr. Sabine Rosenlechner

CÄ Dr. Sabine Rosenlechner – Vorträge, Seminare und Schulungen in der Reha

Neben den Schulungen/Seminaren und Vorträgen im Rahmen der Rehabilitation geben unserer Mitarbeiter ihr Fachwissen auch bei anderen Gelegenheiten weiter. Darüber hinaus werden immer wieder Vorträge von externen Dozenten für die Rehabilitanden gebucht.
Es finden auch  Themen im Freizeitbereich wie Reiseberichte, Infos über Ernährung durch Verbraucherzentralen u. v. m. statt.

 

Hitzewallungen, Brustkrebs & Akupunktur

Hitzewallungen und Schweißausbrüche  sind ein typisches Symptom von Frauen in den Wechseljahren, also der Zeit der hormonellen Umstellung, wenn die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone langsam nachlässt bis sie schließlich ganz aufhört.

Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.

In Deutschland erkranken ca. 70.000 Frauen pro Jahr neu
an Mammakarzinom.

 

 

 

 

80% dieser Tumoren sind hormonrezeptor-positiv.

Auch nach erfolgreicher Operation erhalten diese Patientinnen zur Rezidivvorbeugung eine antihormonelle Therapie und werden dadurch „in den Wechsel versetzt“,  auch wenn sie vom Alter her noch nicht soweit wären.  Diese Frauen, die somit einen plötzlichen Hormonentzug erfahren, leiden oft unter ausgeprägten Wechseljahresbeschwerden.

Aber auch bei Frauen, die die Wechseljahre schon hinter sich haben, können sich durch die antihormonelle Therapie wieder erneut Wechselbeschwerden einstellen.

Außer der endokrinen Therapie kann auch eine  Chemotherapie  die Eierstockfunktion hemmen und die betroffenen Frauen vorzeitig in die Wechseljahre mit den daraus resultierenden Folgen bringen.   Je näher sich hier die Frauen zu Beginn der Therapie den natürlichen Wechseljahren befanden, desto wahrscheinlicher ist es, dass  deren Funktion auch nicht mehr einsetzen wird.

 

Was kann man dagegen tun?

  • Früher wurden gegen die  Wechselbeschwerden weibliche Hormone (Östrogene und Gestagene) großzügig  und erfolgreich verordnet; heute weiß man, dass diese Hormonersatztherapie das Risiko für Brustkrebs und Eierstockkrebs erhöht.
  • Besonders nach einer Erkrankung an hormonrezeptorpositivem Mammakarzinom dürfen  diese Hormone nicht mehr eingesetzt werden.
  • Viele pflanzliche Produkte sind auf dem Markt, deren Wirkung  nicht ausreichend belegt ist, dies gilt auch für die Phytohormone, zu denen die Isoflavone gehören, die eine Ähnlichkeit zu menschlichem Östrogen haben.
  • Frauen nach östrogenabhängigem Brustkrebs   sollten keine Isoflavon-Produkte einnehmen.
  • Ein sportlich aktiver Lebensstil, Vermeidung von Übergewicht, kein Nikotin, so wenig wie möglich Alkohol kann dazu beitragen, Hitzewallungen besser tolerieren zu können.
  • Entspannungsverfahren  wirken  sich ebenfalls positiv aus.
  • An Medikamenten werden erfolgreich einige Antidepressiva eingesetzt, die aber wiederum mit Nebenwirkungen behaftet sind.

 

Akupunktur

ist ein Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin und eine der am häufigsten angewandten Therapieformen gegen Wechselbeschwerden.   Bislang gibt es keine eindeutigen durch Studien belegte wissenschaftlichen Ergebnisse, dass Akupunktur gegen Hitzewallungen infolge einer Hormontherapie bei hormonrezeptor positivem Brustkrebs hilft.  Trotzdem besteht die  Vermutung, dass durch sie doch die Häufigkeit von Hitzewallungen reduziert werden kann.

Akupunktur

Da das Verfahren nebenwirkungsarm ist, sollte es auf jeden Fall als Behandlungsmöglichkeit in Betracht gezogen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitssicherheit

Was bedeutet  Arbeitssicherheit?

Zu den wichtigsten Punkten im Rahmen der Arbeitssicherheit zählen das Vermeiden von Arbeitsunfällen, die Verhinderung von Gesundheitsgefahren bei der Arbeit und auch das Vorbeugen von Berufskrankheiten.

Dabei gilt immer der Spruch: „Vorsorge ist besser als Nachsorge“.

Arbeitssicherheit

Was trägt zur Arbeitssicherheit bei?

Das Arbeitsschutzgesetz regelt die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit. Es legt die Arbeitsschutzpflichten des Arbeitgebers, die Pflichten und die Rechte der Beschäftig­ten sowie die Überwachung des Arbeitsschutzes nach diesem Gesetz durch die zu­ständigen staatlichen Behörden fest.

Das fachkundige Durchführen einer Gefährdungsbeurteilung ist Voraussetzung um daraus entsprechend zielgerichtete, wirksame und kostengünstige Schutzmaßnahmen einzuleiten und durchzuführen.

Die im Dezember 2016 geänderte Arbeitsstättenverordnung regelt ein sicheres und gesundheitlich zuträgliches Arbeiten um Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden, deren Ursachen in einer nicht ordnungsgemäß oder nicht menschengerecht eingerichteten oder betriebenen Arbeitsstätte liegen. Dabei werden u. a. Regelungen zum Arbeiten unter Tageslicht bestimmt. Arbeits- und Pausenräume mit einer Sichtverbindung nach außen, um bei natürlichem Tageslicht zu arbeiten, steigern die Motivation, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit Aller.

Neben den körperlichen Belastungen sind Unternehmen auch verpflichtet, psychische Belastungen zu berücksichtigen. Lärm, ungeeignete Beleuchtung oder ergonomische Mängel am Arbeitsplatz können zu psychischen Beeinträchtigungen beitragen. Speziell geschulte Sicherheitsbeauftragte legen daher ein besonderes Augenmerk auf diese Punkte.

Vor allem in Einrichtungen des Gesundheitswesens wird das Thema Hygiene groß geschrieben, da hier die Gesundheit von Mitarbeitern und Patienten betroffen ist.

Folgende Punkte spielen dabei eine wichtige Rolle:

  • Erstellen von Betriebsanweisungen, Reinigungs- , Desinfektion- und Hygieneplänen
  • Regelmäßige Reinigung und Desinfektion der Räume und Arbeitsmittel
  • Bereitstellung und Nutzung einer persönlichen Schutzausrüstung (PSA), Nutzung von Einmalprodukten, Einsatz von Sicherheitsgeräten um z. B. Nadelstichverletzungen vorzubeugen
  • Gründliches Waschen und Desinfizieren der Hände. Dies gilt als einfachstes und wirkungsvollstes Mittel um Infektionskrankheiten zu vermeiden

Neben den bereits genannten Gesetzten und Verordnungen gibt es noch viele weitere, die der Arbeitssicherheit dienen.

Abschließend ist zu sagen, dass  regelmäßige Überprüfung der Maßnahmen und  regelmäßige Unterweisungen dazu beitragen, Mitarbeitern, die meist den Großteil Ihres Lebens in Arbeitsstätten verbringen ein sicheres und gesundheitlich zuträgliches Arbeiten zu ermöglichen. Konsequenter Arbeitsschutz ist nicht nur Pflicht, sondern  auch eine Investition, die sich durch gesunde und motivierte Mitarbeiter  auch für das Unternehmen auszahlt.

 

https://www.bgw-online.de/DE/Arbeitssicherheit-Gesundheitsschutz/ArbeitssicherheitUndGesundheitsschutz_node.html

http://www.stmas.bayern.de/arbeitsschutz/technisch/arbeitsstaetten.php

http://www.dekra.de/de/arbeitssicherheit

http://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze/arbeitsschutzgesetz.html

Arbeit & Gesundheit Ausgabe 1 / 2017

Erektile Dysfunktion

Nebenwirkung: Erektile Dysfunktion – wie geht Man(n) damit um

Prostatakrebs als Diagnose trifft viele Männer unvorbereitet.

Dem Tumor kann man oft zu Leibe rücken, jedoch haben Männer nach Operation und Behandlung andere Probleme – Inkontinenz und Impotenz. Unter erektiler Dysfunktion, versteht man die Unfähigkeit eines Mannes eine ausreichende Erektion zu erzeugen oder zu erhalten, um einen Geschlechtsverkehr auszuüben.

 

Diese Impotenz oder ErektionsErektile Dysfunktionstörung ist eine am häufigsten verbreitete, sexuelle Beeinträchtigung bei Männern.

Betroffene leiden meist sehr unter dieser Beeinträchtigung, da diese natürlich einen starken Einfluss auf das Sexualleben und dadurch auf die Partnerschaft hat. Somit belastet es nicht nur den Erkrankten sondern auch dessen Partner/in. Als Grundregel gilt auch hier für die Betroffenen, mit dem Partner bzw. der Partnerin darüber zu sprechen und auch einen Rat beim behandelnden Arzt suchen, der mit dem Krankheitsbild bestens vertraut sein wird.

 

Neben einer Prostataektomie (radikale Beckenoperation) können Erektionsstörungen auch infolge von internistischen und neurologischen Erkrankungen entstehen. Einige dieser Erkrankungen können lange nicht bemerkt werden, da sie oft weder Schmerzen noch sonstige Symptome verursachen. Erektionsprobleme können aber auch hier ein erstes Signal für eine solche Grunderkrankung sein.

Neben Erkrankungen oder Operationen unterliegt die Potenz des Mannes jedoch auch Faktoren, wie Alter, Einnahme von Medikamenten oder einem falschen Lebensstil. Neben organischen Ursachen kann auch die Psyche eine ursächliche Rolle bei der Impotenz spielen. Häufig kommt aber die psychische Komponente erst nach einer Prostata-OP dazu und verstärkt das Problem.

 

 

Warum trifft es so viele Patienten nach einer OP

Die Nervenfasern, die unter anderem auch für die Steuerung einer Erektion und der Schließmuskeln zuständig sind, laufen wie Hosenträger links und rechts an der Prostata entlang. Muss durch Krebsbefall die Vorsteherdrüse entfernt werden, bemühen sich die Chirurgen, nervenerhaltend zu operieren, doch ist das nicht immer möglich. Denn in solchen Fällen muss radikaler operiert werden, um noch eine Heilung erreichen zu können.

Als besonders nervenschonend gelten minimalinvasive Verfahren, wie z. B. die  computergestützte „Da Vinci Chirurgie“, die immer mehr angewendet wird.

Eine mehrdimensionale Optik ermöglicht dem Operateur dabei eine gezielte Teilansicht stufenlos zu Vergrößern und so die feinen Nervenfasern sichtbarer zu machen. Während der Da Vinci-OP wird der Operateur durch einen Roboter bei der Orientierung und Bewegung im Körper unterstützt.

Auch wenn Erektionsstörungen der Albtraum eines Mannes sind, sollte man sich nicht scheuen einen Arzt aufzusuchen und um Hilfe nachzufragen

 

Erektyle Disfunktion

Als Hilfsmittel gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  • Medikamente – Sogenannte PDE-5-Hemmer
  • Lokale/Technische Hilfen
    • Penisinjektionen SKAT
    • Harnröhrenstäbchen MUSE
    • Vitaros
    • Vakuumpumpe
  • Beckenbodenmuskeltraining

Sind psychische Probleme die Ursache der Erektionsstörung, kann eine psychiatrisch-psychologische Behandlung sinnvoll sein.