Der Weltkrebstag

Der Weltkrebstag der WHO ist am 4. Februar

Der Weltkrebstag wurde 2008 auf Initiative der „Internationalen Union gegen Krebs“ (Union internationale contre le cancer – kurz UICC) ins Leben gerufen. Seitdem steigt die Zahl der Organisationen, die sich am Weltkrebstag beteiligen und auch die Anzahl der Aktionen, die auf das Thema aufmerksam machen. Bis 2018 steht der Weltkrebstag unter dem Motto „We Can, I Can!“ („Wir können. Ich kann!“)  #worldcancerday

Weltkrebstag

Auf die Diagnose Krebs reagieren der überwiegende Teil von Betroffenen, ihre Angehörigen und Freunde meist mit einem Schock und großer Angst und Unsicherheit. Durch die Forschung konnten in den letzten Jahren jedoch große Fortschritte erzielt und bessere Heilungschancen gefunden werden.

In der Bundesrepublik Deutschland ist Krebs, nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen,  die zweithäufigste tödliche Erkrankung. Die Daten aus dem Jahr 2013 des Robert Koch-Instituts zeigen außerdem, dass Krebsneuerkrankungen in den letzten Jahrzehnten in Deutschland immer weiter angestiegen sind. So hat sich die absolute Zahl der Neuerkrankungen seit Anfang der 1970er Jahre in Deutschland fast verdoppelt. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die zunehmende Anzahl älterer Menschen in der Bevölkerung. Schätzungen des Robert Koch-Instituts zufolge erkranken 43 % der Frauen und 51 % der Männer im Laufe ihres Lebens an Krebs. Zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland zählen bei Frauen Brustkrebs, gefolgt von Darm- und Lungenkrebs. Männer sind vorwiegend von Prostatakrebs, Darm-, Lungen- und Harnblasenkrebs betroffen.

Die Bayerische Staatsregierung kann aber auch erfreuliches berichten. So gaben sie zum letztjährigen Weltkrebstag bekannt, dass 2016 die Zahl der Krebsneuerkrankungen ein weiteres Mal in Bayern gesunken sind.  Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml  verwies im Jahr 2013 genau 67.514 neue Krebserkrankungen in Bayern. Das sind rund 800 Fälle weniger als im Vorjahr (68.316). Im Jahr 2011 gab es 69.504 Krebsneuerkrankungen, im Jahr 2010 waren es 71.161.

Ob eine Krebserkrankung entsteht und wie sie verläuft, wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören interne Risikofaktoren wie erbliche Veranlagung, zunehmendes Alter  aber auch externe Risikofaktoren. Zu letzteren zählen Verhaltens- und Lebensweisen wie Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, ungünstige Ernährung und Mangel an Bewegung.

Viele Krebsarten sind heilbar, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Vorsorge kann deshalb einen wirksamen Schutz bedeuten. Niemand sollte also aus Furcht vor einer schlechten Nachricht Untersuchungen meiden.“ Jede und jeder Einzelne sowie die Gesellschaft insgesamt können einen wesentlichen Beitrag zu Prävention und Gesundheitsförderung leisten.

Jeder kann etwas für seine Gesundheit tun. Am Weltkrebstag geht es Gesundheitsorganisationen, Unternehmen sowie öffentlichen Institutionen in erster Linie um die Aufklärung und Beseitigung von Halbwissen.

Hierfür werden Projekte durchgeführt an denen häufig auch Prominente mitwirken. Diese werben vor allem für die regelmäßige Krebsvorsorge.

Interessante Links dazu:
http://www.worldcancerday.org/
https://www.krebshilfe.de/

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