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Mai 26

Erektile Dysfunktion

Nebenwirkung: Erektile Dysfunktion – wie geht Man(n) damit um

Prostatakrebs als Diagnose trifft viele Männer unvorbereitet.

Dem Tumor kann man oft zu Leibe rücken, jedoch haben Männer nach Operation und Behandlung andere Probleme – Inkontinenz und Impotenz. Unter erektiler Dysfunktion, versteht man die Unfähigkeit eines Mannes eine ausreichende Erektion zu erzeugen oder zu erhalten, um einen Geschlechtsverkehr auszuüben.

 

Diese Impotenz oder ErektionsErektile Dysfunktionstörung ist eine am häufigsten verbreitete, sexuelle Beeinträchtigung bei Männern.

Betroffene leiden meist sehr unter dieser Beeinträchtigung, da diese natürlich einen starken Einfluss auf das Sexualleben und dadurch auf die Partnerschaft hat. Somit belastet es nicht nur den Erkrankten sondern auch dessen Partner/in. Als Grundregel gilt auch hier für die Betroffenen, mit dem Partner bzw. der Partnerin darüber zu sprechen und auch einen Rat beim behandelnden Arzt suchen, der mit dem Krankheitsbild bestens vertraut sein wird.

 

Neben einer Prostataektomie (radikale Beckenoperation) können Erektionsstörungen auch infolge von internistischen und neurologischen Erkrankungen entstehen. Einige dieser Erkrankungen können lange nicht bemerkt werden, da sie oft weder Schmerzen noch sonstige Symptome verursachen. Erektionsprobleme können aber auch hier ein erstes Signal für eine solche Grunderkrankung sein.

Neben Erkrankungen oder Operationen unterliegt die Potenz des Mannes jedoch auch Faktoren, wie Alter, Einnahme von Medikamenten oder einem falschen Lebensstil. Neben organischen Ursachen kann auch die Psyche eine ursächliche Rolle bei der Impotenz spielen. Häufig kommt aber die psychische Komponente erst nach einer Prostata-OP dazu und verstärkt das Problem.

 

 

Warum trifft es so viele Patienten nach einer OP

Die Nervenfasern, die unter anderem auch für die Steuerung einer Erektion und der Schließmuskeln zuständig sind, laufen wie Hosenträger links und rechts an der Prostata entlang. Muss durch Krebsbefall die Vorsteherdrüse entfernt werden, bemühen sich die Chirurgen, nervenerhaltend zu operieren, doch ist das nicht immer möglich. Denn in solchen Fällen muss radikaler operiert werden, um noch eine Heilung erreichen zu können.

Als besonders nervenschonend gelten minimalinvasive Verfahren, wie z. B. die  computergestützte „Da Vinci Chirurgie“, die immer mehr angewendet wird.

Eine mehrdimensionale Optik ermöglicht dem Operateur dabei eine gezielte Teilansicht stufenlos zu Vergrößern und so die feinen Nervenfasern sichtbarer zu machen. Während der Da Vinci-OP wird der Operateur durch einen Roboter bei der Orientierung und Bewegung im Körper unterstützt.

Auch wenn Erektionsstörungen der Albtraum eines Mannes sind, sollte man sich nicht scheuen einen Arzt aufzusuchen und um Hilfe nachzufragen

 

Erektyle Disfunktion

Als Hilfsmittel gibt es verschiedene Möglichkeiten.

  • Medikamente – Sogenannte PDE-5-Hemmer
  • Lokale/Technische Hilfen
    • Penisinjektionen SKAT
    • Harnröhrenstäbchen MUSE
    • Vitaros
    • Vakuumpumpe
  • Beckenbodenmuskeltraining

Sind psychische Probleme die Ursache der Erektionsstörung, kann eine psychiatrisch-psychologische Behandlung sinnvoll sein.

 

 

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